So eine Existenzgründung kann ganz schön zeitraubend und anstrengend sein. Vor allem, wenn man alles gut geplant und richtig machen will. Es geht nicht nur darum, mal eben schnell ein Gewerbe anzumelden, nein, ich will das richtig machen. Ich will es nicht aufgrund mangelnder Planung gleich gegen die Wand fahren oder gar nicht erst wirklich starten können. Ich will mir nicht erst nach der Anmeldung Gedanken machen, was denn nun der nächste Step ist. Lohnt nicht. Ich will, dass das von Anfang an steht und ich nach der Anmeldung wirklich gleich loslegen kann. Das hab ich nun davon.
Und aufgrund eines mangelhaften Zeitmanagements fühle ich mich ständig im Soll. Ich komm nicht hinterher, habe zu viele Dinge zu tun und komme doch nicht weiter.
Quintessenz? Ich muss endlich auch mal wieder "nein" sagen. Nicht alles machen. Und vor allem muss ich endlich "nein" zu Projekten sagen, die kein Geld bringen. Ich habe ein paar Referenzprojekte durchgezogen. Das ist ok so. Eines steht noch auf dem Plan, um einfach mal alle Tools komplett durchzutesten. Aber dann muss Schluss sein.
Imaginäre Deadline habe ich mir für Oktober gesetzt. Da soll’s losgehen. Vorher sind einige Gespräche zu führen. Das bedeutet ich muss meine Zeit nun wirklich konsequent planen und nicht wieder nur vor mich herdümpeln um mich am Ende des Tages zu fragen: Was habe ich heute eigentlich erreicht?
Eine Strategie muss her. Das Ziel ist vorhanden.